Dompfarrer Toni Faber: Frühpensionierung im Stephansdom?

2026-05-20
Dompfarrer Toni Faber: Frühpensionierung im Stephansdom?

Wien – Überraschung im Stephansdom: Der seit 30 Jahren amtierende Dompfarrer Toni Faber soll dem Vernehmen nach vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden. Die Entscheidung des Vatikans wirft Fragen auf, ob Faber dem neuen Kurs der Kirchenleitung nicht mehr entspricht.

Toni Faber ist seit drei Jahrzehnten eine feste Größe im Wiener Stephansdom und darüber hinaus ein bekanntes Gesicht in der österreichischen Öffentlichkeit. Sein Engagement und seine Predigten zogen stets zahlreiche Zuhörer an. Faber sorgte in der Vergangenheit auch für Kontroversen, insbesondere durch seine Äußerungen zum Zölibat, den er als "dehnbar" bezeichnete. Diese Aussage löste Diskussionen innerhalb der Kirche und in der Gesellschaft aus.

Die genauen Gründe für die anstehende Frühpensionierung des Dompfarrers sind bislang nicht offiziell kommuniziert worden. Quellen zufolge soll der Vatikan mit der Amtsführung Fabers nicht mehr vollständig zufrieden sein. Es wird spekuliert, ob seine liberaleren Ansichten und seine frühere Kritik am Zölibat eine Rolle bei der Entscheidung spielen könnten. Der Stephansdom und das Erzbistum Wien haben sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.

Die Nachricht von Fabers bevorstehendem Abschied hat in der Wiener Kirchenlandschaft für Verwunderung gesorgt. Viele Gläubige bedauern das Ende einer Ära und sehen in Toni Faber einen wichtigen Seelsorger und Brückenbauer. Die Nachfolgefrage im Stephansdom ist nun offen und wird in den kommenden Wochen und Monaten eine wichtige Rolle spielen.

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